Egestorf: Beim GRÜNEN Infostand standen soziale Themen im Vordergrund

  • Veröffentlicht am: 7. März 2017 - 9:21
Hannelore Heidecke und Angelika Richter beim Infostand in Egestorf

Auf dem Weg zum Wochenendeinkauf - am letzten Samstag (4. März 2017)  - informierten Angelika Richter und Hannelore Heidecke über die Ziele der GRÜNEN Politik vor Ort und auf Landes- und Bundesebene.

In den Gesprächen stellte sich heraus, dass die Menschen am Thema "Bürgerversicherung" bei der Krankenversicherung besonders interessiert waren. Die ungleichen Chancen bei der persönlichen Gesundheitsversorgung sind den meisten Versicherten ein Dorn im Auge. So wurden z. B. die finanziellen Nachteile bei der privaten Krankenversicherung geschildert, die besonders für ältere privat Versicherte eine große Belastung sind. Außerdem wurde scharf kritisiert, dass es bei dringend notwendigen speziellen Untersuchungen und Terminvergaben leider immer noch die Bevorzugung von Privatpatient*innen gibt.

Eine Bürgerversicherung, in der alle Menschen versichert sind, daher Alle einzahlen und deshalb natürlich auch die gleichen Ansprüche auf Behandlung haben, ist schon lange überfällig. Die GRÜNEN haben die "Bürgerversicherung" schon lange im Programm und werden das auf der Bundesebene nach der Wahl im Herbst nun endlich in Angriff nehmen können - gemeinsam mit anderen Parteien, die auch die Einführung einer Bürgerversicherung befürworten. Allerdings wird das bei manchen denkbaren Koalitionen (z. B. mit der CDU / CSU oder der FDP) leider nicht funktionieren. Also brauchen wir unbedingt mehr "GRÜN" auf der Bundesebene, um diese wichtige soziale Frage lösen zu können.

Ein weiteres Thema, das am Samstag angesprochen wurde, betrifft alleinerziehende Mütter oder Väter. Die Betroffenen sind finanziell oft in schwierigen Situationen, in diesem Zusammenhang sind nachteilige steuerliche Probleme zu klären und abzustellen. In den Gesprächen wurde außerdem eine gute Versorgung der Schulen mit Lehrkräften und mit zusätzlichem sozialpädagogischen Personal gefordert, damit die Integration und die Inklusion gelingen kann.

Hannelore Heidecke