Grüne besuchen Kinderkrippe Erfurter Straße

  • Veröffentlicht am: 16. September 2017 - 19:40
Grüne besuchen Kindergarten Erfurter Straße
Grüne besuchen Kindergarten Erfurter Straße

Diana Schreiber, Leiterin der Einrichtung, führte Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN durch die 2o14 in Betrieb genommene Kinderkrippe. Dort werden zwei Gruppen á 15 Kinder von neun Mitarbeiterinnen betreut. Es handelt sich um eine Ganztagsgruppe sowie eine 3/4-Tagsgruppe. Die Besucher erfuhren von Diana Schreiber, daß das Frühstück sowie die Nachmittagsmahlzeit vor Ort frisch zubereitet wird. Nur das Mittagsessen wird zum Teil von einem Anbieter angeliefert. Bevor die Kinder in die Krippe aufgenommen werden, gibt es einen Hausbesuch, um sie in gewohnter Umgebung zu erleben. Dies habe sich bewährt, so Schreiber. Und wenn die Kinder dann in die Krippe kommen, erfolgt die Gewöhnung an die neue Umgebung nach dem sogenannten Berliner Modell. Das Berliner Modell ist ein Konzept, das die elternbegleitete Eingewöhnung in den Kindergartenalltag unterstützt. In verschiedenen Phasen und mit Unterstützung einer Bezugsperson werden die Kinder dabei mit der neuen Umgebung und den Erziehern vertraut gemacht. Insgesamt werden in Barsinghausen derzeit 133 Kinder unter drei Jahren betreut; neben der Kinderkrippe erfolgt eine Betreuung in Tagespflegeeinrichtungen. Außerdem gibt es knapp 1.050 Kindergartenplätze, davon 679 in städtischen Einrichtungen und der Rest bei freien Trägern. Damit ist im Rahmen des Programmes INKIB 2017 (Initiative für mehr Betreuung in Barsinghausen) der dringendste Bedarf erfüllt, d.h. dem Rechtsanspruch wird Genüge getan.

Die Betreuungszeiten der Krippen und Kindertagesstätten kommen dennoch nicht allen Bedürfnissen entgegen. Daher fordert Bündnis 90/Die Grünen zukunftsfähige Konzepte mit flexibleren Betreuungszeiten, die sich an den Lebenswirklichkeiten der Eltern orientieren.

Noch ist die Erfüllung des Rechtsanspruchs nicht gleichzusetzen mit einer bedarfsgerechten Versorgung.

Das Bestreben von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist es diese Forderung politisch umzusetzen und für möglichst einheitliche Standards in den städtischen Einrichtungen zu sorgen.

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