Bärbel Cronau-Kretzschmar

Architektin, verheiratet, 2 Söhne, 6 Enkelkinder

1956 in Tecklenburg geboren

1975 Abitur am Gymnasium Laurentianum in Arnsberg

1976-1978 Besuch der Fachhochschule Nienburg

1978-1984 Studium der Architektur an der TU Hannover

1985 Gründung des Architekturbüros Cronau & Kretzschmar

1994 Umzug mit Familie und Büro nach Naumburg an der Saale, wo wir als selbstständiges Architekturbüro viele Projekte vor allem in der Denkmalpflege umsetzen konnten. Neben Beruf und Familie habe ich mich ehrenamtlich für die Entstehung des Architektur- und Umwelthauses AUH eingesetzt und saß von 2018 bis 2014 für Bündnsi90/Die Grünen im Naumburger Stadtrat.

Seit 2014 bin ich angestellte Architektin beim Gebäudemanagement Hannover. Hier betreue ich seit Beginn an ein großes Schulneubauprojekt für mehr als 1200 Schüler*innen und habe wesentlichen Anteil daran, dass die Schule mit Lernclustern, hochwertigen Möbeln und offenen Lernräumen zukunftsfähig ausgestattet und mit Terrassen, PV-Anlagen, Begrünung und Retentionsdächern nachhaltig errichtet wird. Zurzeit nutze ich noch die Vorteile der Aktivrente, um das Projekt zu Ende führen zu können.

2016 Umzug nach Barsinghausen, weil wir hier eine geeignete Immobilie für unser

Mehrgenerationenprojekt mit unserem jüngsten Sohn und dessen Familie gefunden haben.

Seit 2017 engagiere ich mich als Vorstandsmitglied des Kulturvereins für die Entstehung der Kulturfabrik Krawatte in Barsinghausen als offener Ort für alle Bürger. Der Umbau ist fast abgeschlossen und das kulturelle Angebot wird immer vielfältiger. Auch andere Vereine nutzen verstärkt die Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches, welche die Räumlichkeiten auf viele verschiedene Arten bieten.

Seit 2021 sitze ich im Stadtrat von Barsinghausen und möchte mich auch in der nächsten Wahlperiode für ein reiches Kulturleben einsetzen. Deswegen engagiere ich mich auch als Vertreterin des Kulturvereins im 2024 gegründeten Kulturbeirat.

Meinen weiteren Schwerpunkt sehe ich in der Verbesserung unserer Schullandschaft. Der kommunale Investitionsbedarf ist nicht nur dort immens, sodass in den nächsten Jahren viele Entscheidungen rund um das Bauen, die zukünftige Stadtentwicklung, um Klimaschutz und Klimaanpassung getroffen werden müssen. Ich möchte dazu beitragen, dass Barsinghausen für die Zukunft gut gerüstet ist und ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort bleibt.